Kinder und SüßigkeitenKinder und Süßigkeiten

Süßigkeiten und fette Snacks

Leider vernachlässigen immer mehr Eltern ihre Pflicht darauf zu achten, was sie ihren Kindern zum naschen geben. Gerade hier werden doch die Schienen für das spätere Leben gelegt. Einfach zu sagen, das ist mir egal oder das bisschen „Süße“ oder „Fette“ ist doch nicht schlimm, mein Kind ist im Wachstum. Erschreckend wie lasch viele Eltern mit dieser so wichtigen Aufgabe ihrem geliebten Nachwuchs gegenüber umgehen. Stattdessen ist es wichtiger darauf zu achten, dass „schöne Klamotten“ getragen werden. Unsere Gesellschaft wird immer oberflächlicher und dümmer.

Tatsache ist: Zucker ist als Droge zu sehen!

Es liegt klar auf der Hand und ein Blick auf die Zutatenliste bestätigt das jegliche Müslis, Kinderriegel, Joghurts und sonstige Snacks viel zu süß und zu fett gerade für einen heranwachsenden Menschen sind. Die enthaltenen Zusatzstoffe wie zum Beispiel Geschmacksverstärker, Farbstoffe und andere Beimischungen sollten gerade bei Kindern vermieden werden.

Was zählt ist der Geschmack und die Verpackung?

Farbstoffe werden zum Färben von Lebensmitteln oder deren Oberfläche eingesetzt. Durch den Herstellungsprozess verlieren Lebensmittel meist einen Großteil ihrer natürlichen Farbe. Durch den Zusatz von Farbstoffen sollen sie wieder ein "appetitanregendes" und somit verkaufsförderndes Aussehen bekommen. Sie können z.B. bei Süßwaren den Eindruck "Fruchtig" suggerieren.

Sollte es aber gerade in der heutigen Zeit nicht anders sein? Sollte der Fokus nicht wesentlich mehr auf den Inhalt und deren sorgfältige Wahl für Zusatzstoffe ausgerichtet sein? Der Verbraucher lässt sich einfach über den Tisch ziehen und zahlt auch noch viel Geld für etwas was nicht mal die Hälfte wert ist.

Gesunden Start ins Leben ermöglichen

Dabei ist es gerade bei Kleinkindern so wichtig hier schon die Weichen für einen gesunden Start ins Leben zu setzen. Dies sollte eigentlich Bestandteil einer guten Erziehung sein. Deshalb kann ich nur raten bei ihrem nächsten Einkauf die Augen auf zu halten und auf hochwertige Vollkornprodukte wie frisches Obst und Gemüse zurück zu greifen. Vermeiden sie industriell verarbeitete Lebensmittel, da diese wie schon erwähnt, mit Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und auch Stabilisatoren versetzt sind, um die Haltbarkeit zu verlängern.

320 Zusatzstoffe in Europe erlaubt

Bei uns hier in Europa sind im Moment um die 320 Zusatzstoffe erlaubt! Gerade in den sogenannten Kinderlebensmitteln (wie Limonade sahnige Desserts und die ach so geliebten Fruchtgummis) werden viele davon mit verarbeitet, damit der Kunde auch rein vom äußerlichen Design angesprochen und regelrecht angezogen wird.

Zurück zu gesunden und natürlichen Lebensmitteln

Es ist so wichtig, dass die Geschmacksnerven von Kleinkindern auf natürliche und gesunde Lebensmittel positiv geschult werden. Der Zuckergenuss hinterlässt gerade bei den Kleinen einen schädigenden Abdruck, erkennbar daran, dass sie naturbelassene Lebensmittel meiden. Auch bei einer Kleinigkeit zwischendurch, sollte es keine süßen oder fetthaltigen Snacks geben sondern vielmehr einen Apfel oder eine Banane. Bei kontinuierlicher gesunder Ernährung werden auch ganz viele Zahnprobleme wie von selbst gelöst oder entstehen erst gar nicht.

Allergien können durch ungesunde Ernährung entstehen

Nicht zu vergessen dass immer mehr Menschen negativ auf sogenannte Zusatzstoffe reagieren und es zu allergischen Reaktionen kommt. Hierbei müssen wir zwischen den echten Allergien und den Pseudoallergien unterscheiden. Wenn zum Beispiel die Nase läuft oder die Augen tränen oder es zu einem Hautausschlag, Atemwegsbeschwerden oder verschwommenem Sehvermögen kommt, dann handelt es sich um eine Pseudoallergie, da das Immunsystem nicht angesprochen wird.

Farbstoffe

In vielen Fällen werden gerade diese Reaktionen durch den Verzehr von Farbstoffen, wie zum Beispiel unter anderem der Farbstoff E 123 Amaranth ausgelöst. Besonders häufig ist dies bei Personen der Fall, die bereits allergisch auf Aspirin oder Benzoesäure (E 210) reagieren oder unter Asthma leiden. Gut zu wissen: Im Tierversuch führte Amaranth zu Kalkablagerungen in den Nieren und in den USA ist der Stoff verboten, weil er unter Krebsverdacht stand. Von einem häufigen Verzehr wird daher eindringlich abgeraten.

Immer die Zutatenliste durchlesen

Ein Blick auf die Zutatenliste von Lutschern, Gummibärchen, Eis, Margerine, Käse und Frühstücks Snacks bringt Licht ins Dunkle. Sogenannte Azofarbstoffe werden in verschiedenen Studien sogar mit Hyperaktivität von Kindern in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund wurden alle Hersteller gesetzlich dazu verpflichtet (bei Produkten, die die Farbstoffe E102, E104, E110, E124 und E129 enthalten) den Warnhinweis: "kann sich nachteilig auf die Aktivität und Konzentration von Kindern auswirken" anzubringen.

Was lernen wir hieraus: Augen auf beim Einkauf liebe Eltern. Nehmt Euch bitte die Zeit sorgfältig die Zutatenliste zu lesen und bei Zweifeln immer lieber stehen lassen und sich für die gesunde Variante entscheiden. Handelt verantwortungsbewußt, zumindest den Kleinen gegenüber, die noch nicht im Stande sind auf sich selbst Acht zu geben und sich voll auf Mama und Papa verlassen müssen.

Wichtiger Hinweis:

Achtung! E123 – Amaranth

An alle Allergiker und Veganer/Vegetarier und all diejenigen unter Euch die die Gentechnik in Ihren Lebensmitteln ablehnen

  • Kann für Allergiker bedenklich sein
  • Auch für Arzneimittel zugelassen
  • Auch für Kosmetika zugelassen

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