Joghurt

Ist Joghurt wirklich so gesund?

Gerade bei diesem Thema prellen enorm viele unterschiedliche Ernährungsempfehlungen aufeinander. Nur in einem sind sich die meisten einig, nämlich das Joghurt gesund ist und der tägliche Verzehr in den Medien hoch gepriesen wird! Milch und Joghurt sind anscheinend die absoluten Helfer, durch deren hohen Kalziumgehalt, für die Knochen und um sog. osteomuskuläre Krankheiten zu verhindern. Es wird fast so dargestellt als gäbe es sonst auf der Welt keine weiteren natürlichen Kalziumquellen. Hinzu kommt, dass Knochen weitaus mehr als nur Kalzium brauchen, um gesund zu bleiben.

Der Joghurt ein weiterer Verkaufsschlager

Fragwürdig hierbei ist, dass von Seiten der Milchindustrie, der Werbung, Ärzte, konservativen Ernährungsberatern oder Diätassistenten absolut kein Interesse darin besteht auf die Tatsache einzugehen das nie eindeutig bewiesen wurde, das Joghurt eine positive Wirkung auf unseren Organismus hat. Zwar wurden im Übermaße Studien über den Einfluss von allgemeinen Milchprodukten auf die Gesundheit durchgeführt, doch fast keine konkret nur mit Joghurt.

Dennoch habe ich eine Studie auffinden können. Hier ergab sich dass der regelmäßige Verzehr von Joghurt über 3,5 Jahre hinweg weder die körperliche als noch die geistige Gesundheit verbessern kann. Aus der Universität von Madrid erklärte Studienautorin Frau Dr. Esther López-García:

„Der regelmäßige Verzehr von Joghurt zeigte keine Verbesserung der Lebensqualität aus gesundheitlicher Sicht.“

Milch

Milch

Falsche Aussagen fördern den Milchkonsum

- Milch macht die Knochen wieder stark!

- Milchprodukte liefern viel hochwertige Proteine, Kalzium, Magnesium, Jod, Kalium und diverse Vitamine!

Die Milchindustrie lockt mit falschen Aussagen und der Verbraucher lässt sich blind auf diese Empfehlungen ein.

Besonders wenn er dann noch an einer Erkrankung und den Folgen einer Mangelerscheinung wie zum Beispiel:

- Schwäche bei der Übertragung von Nervenimpulsen

- Spontane Knochenbrüche

- Osteoporose

- Zahnausfall

- Muskelzittern

- Muskelkrämpfen

leidet. Oft sind dies die Anzeichen eines Kalzium- und Magnesiummangels.

Anti Milch!

Abbau der Knochensubstanz durch Milchkonsum

Menschliche Muttermilch ist im hohen Masse mit Phosphor ausgestattet, da dies für die Entwicklung und das Wachstum des Gehirns bei Neugeborenen erforderlich ist.

Genauso ist die Kuhmilch für die Bedürfnisse ihrer Kälber und nicht den Menschen ausgerichtet.

Ungünstiges Calcium Verhältnis in der Kuhmilch für den Menschen

Das Verhältnis zwischen Kalzium und Phosphor in der Kuhmilch (besonders im Käse) ist extrem ungünstig für den Menschen, da das Kalzium in der Kuhmilche vom Körper nicht korrekt aufgenommen werden kann. Nicht zu vergessen die häufig zugesetzten Phosphate als Stabilisatoren und Verdickungsmittel in Milchprodukten, welche den Phosphorgehalt nochmals ansteigen lassen.

  • Es kommt erstens zu enormen Störungen des Kalziumhaushaltes im eigenen Körper
  • Es kommt zweitens zu einer erhöhten Produktion von Hormonen, da die Nebenschilddrüse negativ angeregt wird, welche bewirken
  • Das das Kalzium aus den Knochen gelöst wird (um den Kalziumspiegel im Blut konstant zu halten)
  • Dies wiederum hat einen Abbau der Knochensubstanz zur Folge
  • Wodurch letztendlich Osteoporose begünstigt wird
  • Milchprodukte werden von unserem Organismus sauer verstoffwechselt

Es ist uns allen bekannt, dass herkömmliche Milch mit Hormonen, Antibiotika und weiteren Medikamenten, Pilzen und Pestizidrückständen bedingt durch die Massentierhaltung, stark belastet ist.

Ohne Vitamin D keine Calcium Aufnahme im Körper

Ein weiterer Aspekt ist das Kalzium alleine ohne Vitamin D vom Organismus nicht aufgenommen werden kann. Einfach nur eine hohe Menge an Calcium aufzunehmen, reicht nicht völlig aus, da unser Körper zusätzliche Substanzen benötigt, um den Prozess der Calcium Verwertung starten zu können, wie eine chemische Reaktion. Wenn die passenden Substanzen zusammentreffen, können sie sich verwandeln, fehlen allerdings einige Substanzen passiert auch im Reagenzglas nichts. Nicht zu vergessen, werden ebenso alle vorhandenen Enzyme und hitzeempfindlichen Vitamine durch das Erhitzen der Milch während des Pasteurisierungsverfahrens oder durch die Ultrahocherhitzung (H-Milch) völlig zerstört.

Wie kann man da mit „frisch Milch“ werben?

Weitere negative Tatsachen sind unter anderem die schleimbildende Anfälligkeit der Atemwege und des Magen-Darmtrakts, welche keine optimale Nährstoff Aufnahme durch die Verschleimung zulässt. Es kommt somit zu einem Defizit der Nährstoffaufnahme. Der hohe Gehalt an gesättigten Fettsäuren in der Milch wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus und kann bei regelmäßigem Verzehr mit den Jahren zur Arterienverengung (Herzinfarkt) führen.

Dabei gibt es doch so tolle pflanzliche Milcharten mit einem ausgewogenen Verhältnis von Kalzium-Phosphor:

  • Sesammilch
  • Kürbiskernmilch
  • Nussmilch
  • Mandelmilch
  • Haselnussmilch
  • Reismilch
  • Hafermilch
  • Getreidemilch

Durch unsere konsumorientierte Gesellschaft haben wir den tieferen Sinn unseres Daseins und die Achtung uns selbst gegenüber völlig verloren. Wir stehen ständig unter „Strom“ alles muss schneller gehen und das unnormale große und überwältigende Angebot von „Allerlei“ ungesundem lässt uns immer mehr erblinden. Viele Menschen die ich kenne verbinden Essen mit genießen und glücklich sein und ich höre nur zu oft die Worte: „man hat ja sonst nichts im Leben“.

Die Werbeindustrie spielt eine große Rolle

Man kann ganz klar erkennen, dass die Werbeindustrie sich gerade diese schwachen Menschen zunutze macht. Verfolgt man zum Beispiel aufmerksam die Spots im TV, ist es eigentlich ein Horror, wie harmlos und für wie gesund all die ungesunden Lebensmittel angepriesen werden und zum täglichen Gebrauch animiert wird. Hinzu kommt, dass die qualitativ hochwertigen Produkte auch preislich wesentlich höher liegen als das ungesunde Zeug. Was wiederum ein Anreiz mehr ist, sich für die falsche Ware zu entscheiden.

Daher lautet meine Devise: Qualität statt Quantität!

Leider hat sich die Ernährungsweise kaum weiterentwickelt. Während es in der Nachkriegszeit kaum Übergewichtige gab, gilt heute mehr als die Hälfte der Bürger als zu dick. Man darf natürlich nicht außer Acht lassen, das damals körperliche Bewegung noch an der Tagesordnung war und das Angebot wesentlich eintöniger. Heute sitzt man vorwiegend im Büro, im Auto oder vor dem TV.

Heute führen Übergewicht und mangelnde Bewegung in Kombination mit fehlerhafter Ernährung dazu, dass die Menschen mit sogenannten Zivilisationskrankheiten zu kämpfen haben.

Meine Ernährungsumstellung auf vegan

Ich kann nur von mir sprechen, seit meiner Ernährungsumstellung haben sich so viele gesundheitlichen Probleme wie in Luft aufgelöst. Mein körperliches Befinden und vor allem vor, während und nach dem Training sind enorm in die Höhe geschossen, sodass ich heute mit 41 Jahren fitter bin als mit 25 Jahren.

Meine Körperpflege Produkte und Supplements

Zudem achte ich extrem darauf, welche veganen Körperpflege Produkte und veganen Nahrungsergänzungsmittel für mich in Frage kommen. Denn wie wir alle wissen, stimmen die verwirrenden Beschriftungen der Verpackungen im normalen Handel der Massenproduktion, nicht mit den wahren Inhaltstoffen überein. Es ist wichtig, dass vegane Produkte bereits bei der Herstellung, Verpackung und den Inhaltstoffen auf reine Substanzen zurück greifen. Damit der Begriff „vegan“ gerechtfertigt ist.

Ich kann nur jedem dazu raten, sein Essverhalten mal genauer unter die Lupe zu nehmen und vielleicht einfach mal eine ganze Woche lang  alles notieren was man in den Mund steckt und wie viel und vor allem was man trinkt. Wichtig hierbei ist, absolut ehrlich zu sich selbst zu sein. Das  Beste wäre, wenn das ein anderer heimlich notiert und dann am Ende der Woche dem "Getesteten" vorlegt. Vorrausetzung hierfür wäre, eine Woche lang 24 Stunden mit demjenigen verbringen zu müssen.  Denn ich kenne genug Leute, die genau dann in dieser einen Woche, wesentlich bewusster mit sich umgehen als sonst. Man will ja schließlich gut bei diesem Test abschließen.

Selbst Test

Wenn man es alleine probieren will, dann kann man einen Schuhkarton nehmen wo man dann einfach immer die beschrifteten Zettel mit Datum und Uhrzeit und dem zu sich genommenen Artikel sowie die Menge notiert. Bitte auch an die Flüssignahrung denken, d.h. jedes Glas Saft oder Tee und jedes einzelne Stück Würfelzucker, eben einfach alles. Am Ende der Woche heißt es dann, Licht ins Dunkel zu bringen. Mit genügend Zeit und Ruhe sollte man dann anfangen die Kalorien, Proteine, Kohlenhydrate, Zucker, gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und enthaltene „E…“  etc. zu notieren. Danach ran an den Laptop und fleißig  googlen welche „E“ ungefährlich und welche gesundheitsschädigend sind.

Hier kann man die Zusatzstoffe überprüfen : Zusatzstoffe

Ich kann Euch jetzt schon prophezeien, ihr werdet erschrocken sein, wie viel Bullshit ihr tagtäglich in Euch hinein stopft.

Mit genießen und glücklich sein, hat dies danach nichts mehr zu tun.

Fakt ist allerdings auch, wer sich selbst gegenüber nicht absolut ehrlich ist, macht sich immer noch etwas vor und braucht sich diese Mühe erst gar nicht machen. Dazu kann ich dann nur sagen, schlaf weiter Dornröschen!

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