Osteoporose ausführlich gesehenOsteoporose ganzheitlich gesehen

Eine Darmsanierung als erstes durchführen lassen, um die Gewissheit zu haben, dass der Darm in ungestörter Funktion alle zugeführten Mineralien einwandfrei verwertet. Eine basenüberschüssige Ernährung ist nicht genug. Es sollen auch dem Körper verwertbare hochwertige organische Spurenelemente und Mineralstoffe zugeführt werden. Übersäuerung durch säurebildende Nahrungsmittel wie zum Beispiel Alkohol, Medikamente, Nikotin, Bewegungsmangel und Stress entziehen den Knochen das nötige Calcium, ohne genügend Nachschub zu erhalten – der Beginn des Verlustes von Knochendichte – der Beginn von Osteoporose!

Gegen Knochenschwund vorbeugende Maßnahmen

Bestimmte Medikamente können die Aufmerksamkeit und Koordination beeinträchtigen, sodass es schneller zu unerwünschten Stürzen kommen kann, die unbedingt zu vermeiden sind. Rutschfeste, niedrige Schuhe      sind empfehlenswert, ebenso sind Unfallgefahren im Haushalt zu beseitigen. Kortikosteroide vermeiden – Alkoholkonsum einschränken – das Rauchen reduzieren – nicht mehr als 3 Tassen Kaffee pro Tag zu sich nehmen und ausreichende Mengen an Vitamin D (Sonnenlicht) beachten. Gleichgewichtsübungen wie beim "Tai Chi" sind hilfreich, um Stürzen vorzubeugen. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Walking, Jogging, Aerobic und moderates Gewichtheben. Regelmäßige Bewegung (täglich mindestens 30 Minuten) oder  gezielt eingesetztes Training verlangsamen den Knochenschwund und man baut dabei noch starke Knochen auf.

Symptome

  1. Schwellungen und Schmerzen im Handgelenk sowie die Unfähigkeit, Gegenstände zu heben oder zu halten. Handgelenksfrakturen geschehen, um einen Sturz mit der ausgestreckten Hand zu verhindern.
  2. Schwellung und Steifheit im Hüftbereich sowie fehlende Belastbarkeit des verletzten Beines. Hüftfrakturen machen sich durch starke Schmerzen in Hüfte und Leiste bemerkbar. Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes steht an.
  3. Verdauungsstörungen und Atemnot sowie gekrümmte Körperhaltung und ein Größenverlust von einigen Zentimetern weisen auf Kompressionsbrüche der Wirbelsäule hin, einhergehend mit großen Schmerzen.
  4. Bevor dumpfe, anhaltende und chronische Schmerzen auftreten, wurden zuerst beim Röntgen festgestellte Frakturen der Wirbelsäule erkannt, die vorher keine Symptome verursachten.
  5. Man spricht von einem fortgeschrittenen Stadium, wenn es zu Knochenbrüchen an Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenk kommt.
  6. Symptomfrei ist die Osteoporose im Anfangsstadium. Verringerung der Größe und Rückenschmerzen sind allerdings schon hier möglich.

In Verbindung mit Osteoporose folgende Risikofaktoren

Bleibelastung im Kindesalter (nach NIH) kann in späteren Jahren zu Osteoporose führen.

Strahlentherapien erhöhen das Risiko für Knochenbrüche

Medikamente mit langfristigem Gebrauch (Kortikosteroide und Immunsuppressiva) können die Knochen schädigen.

Diabetes Typ1 und auch Typ2 (Altersdiabetes) erhöhen das Risiko einer Osteoporose Erkrankung.

Rheumatoide Arthritis führt zum Verlust der Knochendichte.

Schilddrüsenüberfunktion kann durch die entsprechenden Medikamente ebenfalls zum Verlust der Knochendichte führen. Verdauungsstörungen können durch eine verminderte Absorption von Calcium zum Verlust der Knochendichte beitragen.

Bulimie erhöht das Risiko verminderter Knochendichte ebenfalls.

Alkoholkonsum im Überfluss vermindert den Knochenaufbau und behindert den Organismus bei der Calciumaufnahme.

Rauchen schwächt die Knochen. Also sollte man seinen Lebensstil überdenken und einer möglichen Osteoporose Erkrankung besser heute als morgen entgegenwirken.

Ab 30 Jahren nimmt die Knochenmasse ab

Knochendichte hat im Alter von 30 Jahren bei vielen Menschen ihren Höchstwert erreicht. Danach wird mehr Knochenmasse ab – als aufgebaut. Osteoporose tritt auf, wenn Knochen an Masse und Dichte verlieren, entstehend durch die Verringerung von Calcium, Phosphor und anderen Mineralien.

Zwischen zwei Arten von Osteoporose müssen wir unterscheiden

  1. Primäre Osteoporose, die durch das Altern (bei nicht Sport treibenden) verursacht wird und mit 95% am häufigsten auftritt.
  2. Sekundäre Osteoporose, die mit 5% durch eine andere Erkrankung oder eine medizinische Behandlung sowie einem ungesunden Lebensstil verursacht wird.

Ein regulärer Verlust der Knochendichte wird als natürlicher Vorgang des Alterns betrachtet. Bei einer Osteoporose Erkrankung beschleunigt sich dieser Abbau enorm. Die Verluste zur Osteoporose bezeichnet man als Osteopenie.

Knochenbrüche

Osteoporose ist für eine Vielzahl von Knochenbrüchen verantwortlich. Osteoporose wurde bisher bei vielen älteren Menschen festgestellt, 80 % davon sind Frauen. Mit fachmännischer Anleitung für Trainingsmaßnahmen, gesunder vegetarischer oder veganen Ernährung, fachmännischer Hilfe bei Problemlösungen können wir der Osteoporose mutig entgegentreten und unsere erkrankten Knochen positiv unterstützen.

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